*** Zauneidechse
(Lacerta agilis) ***

Beschreibung: Lacerta
agilis ist eine gedrungene und kurzschwänzige Eidechse.
Sie kann bis ca. 25 cm groß werden. Davon beträgt die Kopf-Rumpf-Länge
ca. 11 cm.
Bei dieser Art kommen auch schon Farbmutationen vor, wie z.B. die Bläulinge,
Rotrücken,
Grünrücken, Anerythristische oder auch Schwärzlinge genannt
und Hypomelanistische Tiere.
Bei den Anerythristischen Tieren, von uns auch Anerys genannt, fehlen
die
Farben Grün und Gelb! Den Hypomelanistischen Tieren, von uns auch
Hypos
genannt, fehlt die Farbe Schwarz!
Vorkommen und Lebensraum:
In Europa ist diese Art weit verbreitet. Von Südengland
und Frankreich über Dänemark, Südschweden bis zum Baikalsee
im Osten. Im Süden bis an die
Pyrenäen und zum Nordrand der Alpen, wo sie bis zu einer Höhe
von 2000 m leben können.
Lacerta agilis bewohnt die unterschiedlichsten Biotope wie z.B. Waldränder,
Heidegebiete,
Straßenböschungen, Bahndämme, Parks und Gärten.

Terrarium: Bei Zauneidechsen sollten im
Terrarium andere Bedingungen
gegeben sein! Es ist notwendig den Tieren verschiedene Temperaturzonen
zu bieten!
Je nach Jahreszeit unterm Spotstrahler ca. 25-35 C° und in den kühleren
Bereiche ca. 20 C°!
Als Einrichtung verwenden wir künstliche Rück/Seitenfelswände. Zusätzliche
Klettermöglichkeiten bieten Baumwurzeln und kleine Korkröhren. Als Bodengrund
kann man ein Sand/Erde/Lehm-Gemisch verwenden. Die Einfüllhöhe sollte
min. 5 cm
betragen. Einige Bereiche des Bodengrundes werden durch das einsetzen
von
Grünpflanzen (wie z.B. Rosmarin, Thymian, Efeu...) feuchter gehalten.
Beleuchtet wird durch Neonröhren, UV-Lampen und Spotstrahler.
Je heller desto besser! Zuviel Licht für Eidechsen gibt es nicht.
Ein gelegentliches übersprühen der Inneneinrichtung (z.B. Abends nach-
bzw. Morgens
vor der Aktivitätsphase) dient zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und
beugt
Häutungsproblemen vor. Als Nahrung dienen Wiesenplankton, Heimchen,
Steppengrillen,
Schaben und gelegentlich Mehlwürmer. Vor dem Verfüttern werden
sie mit Korvumin bestäubt.
Eine Schale mit frischem Trinkwasser sollte jederzeit zur Verfügung
stehen. Zerriebene
Sepiaschale und zerbröselte Stücke von Hühnereischalen werden aktiv
gesucht und gefressen.
