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*** Zauneidechse (Lacerta agilis) ***

Haltungsbericht und Bilder von der Paarung, Gelege und Nachzuchten von der Zauneidechse (Lacerta agilis)

Beschreibung: Lacerta agilis ist eine gedrungene und kurzschwänzige Eidechse.
Sie kann bis ca. 25 cm groß werden. Davon beträgt die Kopf-Rumpf-Länge ca. 11 cm.
Bei dieser Art kommen auch schon Farbmutationen vor, wie z.B. die Bläulinge, Rotrücken,
Grünrücken, Anerythristische oder auch Schwärzlinge genannt und Hypomelanistische Tiere.

Zauneidechse (Lacerta agilis) Zauneidechse (Lacerta agilis) Zauneidechse (Lacerta agilis)
Zauneidechse (Lacerta agilis) Zauneidechse (Lacerta agilis) Zauneidechse (Lacerta agilis)
Zauneidechse (Lacerta agilis)


Bei den Anerythristischen Tieren, von uns auch Anerys genannt, fehlen die
Farben Grün und Gelb! Den Hypomelanistischen Tieren, von uns auch Hypos
genannt, fehlt die Farbe Schwarz!


Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis) Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis) Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis)
Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis) Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis) Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis)
Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis) Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis) Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis)
Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis) Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis) Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis)
Anerythristische Zauneidechse (Lacerta agilis)


Hypomelanistische Zauneidechse (Lacerta agilis) Hypomelanistische Zauneidechse (Lacerta agilis) Hypomelanistische Zauneidechse (Lacerta agilis)
Hypomelanistische Zauneidechse (Lacerta agilis) Hypomelanistische Zauneidechse (Lacerta agilis) Hypomelanistische Zauneidechse (Lacerta agilis)


Vorkommen und Lebensraum: In Europa ist diese Art weit verbreitet. Von Südengland
und Frankreich über Dänemark, Südschweden bis zum Baikalsee im Osten. Im Süden bis an die
Pyrenäen und zum Nordrand der Alpen, wo sie bis zu einer Höhe von 2000 m leben können.
Lacerta agilis bewohnt die unterschiedlichsten Biotope wie z.B. Waldränder, Heidegebiete,
Straßenböschungen, Bahndämme, Parks und Gärten.

Terrarium für die Zauneidechse (Lacerta agilis) Terrarium für die Zauneidechse (Lacerta agilis) Terrarium für die Zauneidechse (Lacerta agilis)

Terrarium: Bei Zauneidechsen sollten im Terrarium andere Bedingungen
gegeben sein! Es ist notwendig den Tieren verschiedene Temperaturzonen zu bieten!
Je nach Jahreszeit unterm Spotstrahler ca. 25-35 C° und in den kühleren Bereiche ca. 20 C°!

Paarung bei der Zauneidechse (Lacerta agilis) Paarung bei der Zauneidechse (Lacerta agilis) Paarung bei der Zauneidechse (Lacerta agilis)
Paarung bei der Zauneidechse (Lacerta agilis)


Als Einrichtung verwenden wir künstliche Rück/Seitenfelswände. Zusätzliche
Klettermöglichkeiten bieten Baumwurzeln und kleine Korkröhren. Als Bodengrund
kann man ein Sand/Erde/Lehm-Gemisch verwenden. Die Einfüllhöhe sollte min. 5 cm
betragen. Einige Bereiche des Bodengrundes werden durch das einsetzen von
Grünpflanzen (wie z.B. Rosmarin, Thymian, Efeu...) feuchter gehalten.

Frisch geschlüpftes Jungtier von der Zauneidechse (Lacerta agilis) Frisch geschlüpftes Jungtier von der Zauneidechse (Lacerta agilis)

Beleuchtet wird durch Neonröhren, UV-Lampen und Spotstrahler.
Je heller desto besser! Zuviel Licht für Eidechsen gibt es nicht.

Jährige Zauneidechse (Lacerta agilis) Jährige Zauneidechse (Lacerta agilis) Jährige Zauneidechse (Lacerta agilis)
Jährige Zauneidechse (Lacerta agilis) Jährige Zauneidechse (Lacerta agilis) Jährige Zauneidechse (Lacerta agilis)
Jährige Zauneidechse (Lacerta agilis) Jährige Zauneidechse (Lacerta agilis)


Ein gelegentliches übersprühen der Inneneinrichtung (z.B. Abends nach- bzw. Morgens
vor der Aktivitätsphase) dient zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und beugt
Häutungsproblemen vor. Als Nahrung dienen Wiesenplankton, Heimchen, Steppengrillen,
Schaben und gelegentlich Mehlwürmer. Vor dem Verfüttern werden sie mit Korvumin bestäubt.
Eine Schale mit frischem Trinkwasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen. Zerriebene
Sepiaschale und zerbröselte Stücke von Hühnereischalen werden aktiv gesucht und gefressen.